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Kinder sind die besten entwicklungshelfer
für unsere Gesellschaft

BNE ist in aller Munde. Und in allen Lehrplänen verankert, wie die Vereinten Nationen es fordern. Fragt man aber genauer nach, weiß eigentlich niemand so genau was BNE eigentlich bedeutet. Vielleicht das Wichtigste vorweg:

 

BNE heißt "Bildung für nachhaltige Entwicklung". Und es bedeutet mehr als einmal im Jahr eine Müllsammelaktion durchzuführen. 

 

BNE fordert eine kontinuierliche Entwicklungs- und Bewusstseinsarbeit. BNE sollte das Kernstück jedes inhaltlichen Unterrichts mindestens in der Altersgruppe der 12-18 Jährigen sein. Weil sich junge Menschen in der Entwicklungsphase der Adoleszenz ganz genau für große Themen der Welt interessieren. Die Pubertät ist gekennzeichnet davon, dass Jugendliche ihre Identität suchen und sich fragen, wer will ich einmal sein in dieser Welt? Sie beschäftigen sich mit Recht und Unrecht, Krieg und Frieden, Politik, Klimawandel, Ernährung, Armut, Reichtum, Geschlechtsidentitäten, Ungleichheiten und vieles vieles mehr. Jugendliche interessieren sich für die Welt, in der sie einmal leben wollen und den Fragen darum, wie man diese Welt pflegen und schützen kann.

 

BNE ist deshalb bei uns ein zentraler Baustein in den Lernzeiten, wodurch wir die Jugendlichen für die großen globalen Herausforderungen sensibilisieren und ihnen Zusammenhänge verdeutlichen. Dabei kreuzen wir auf ganz intensive Weise die von den Vereinten Nationen entwickelten 17 Nachhaltigkeitsziele, die sogenannten SDGs. 

 

Aber wie sieht BNE-Unterricht bei uns in der Praxis aus? BNE funktioniert wie ein unsichtbarer Schirm, der immer da ist. Der inhaltliche Themen oder Akzente vorgibt und um den herum Lerninhalte aus den verschiedensten Bereichen gebaut werden können. 

 

Ein kleines Beispiel:

Wenn wir über das "SDG 10 -  KEINE ARMUT" sprechen, dann bearbeiten wir im gesamten Bildungsprozess gleichzeitig zum Beispiel auch Sachtexte, Wortarten, Satzglieder etc. oder Prozent- und Bruchrechnung. Darüberhinaus lernen wir den afrikanischen und asiatischen Kontinent mit den geopolitischen und psychosozialen Daten kennen. In Gesprächsrunden werden anhand von Brainstormings, Mindmaps oder anderen Techniken Problemsituationen aufgezeigt und die Jugendlichen werden angeregt zur Diskussion und Kreativität, um Problem-lösungsstrategien zu entwickeln und in Vorträgen oder Rollenspielen ihre ganz eigene Meinung zum Thema zu bilden. Gleichzeitig reflektieren die Jugendlichen wo und wann oder wodurch sie mit dem jeweiligen SDG in ihrem eigenen Lebensumfeld in Berührung kommen.

Alleine kann niemand die Welt verändern. Alleine kann niemand die großen Krisen unserer Gegenwart bewältigen. Aber für unsere Kinder ist es kurz vor 12. Deshalb ist es wichtig, dass wir alle zusammen an den großen globalen Themen arbeiten und wir Erwachsene als gute Vorbilder für unsere Kinder voran gehen. Genau deshalb ist unser Ziel in unserer Schule BNE zu machen. Und am besten jeden Tag. 

Fragen zu schule im aufbruch ?

Telefon: 09776 - 70 91 70

info[at]freie-aktive-landschule.de

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